Co-Abhängigkeit der Beziehung

Das Wort "Co-Abhängigkeit" wurde ursprünglich genutzt, um das Verhalten von Menschen zu beschreiben, die mit einem süchtigen Partner zusammenleben, selbst aber nicht süchtig sind. Solche Beziehungen sind häufig sehr problematisch, denn das Suchtverhalten des Partners nimmt auch nachhaltigen Einfluss auf psychologischen Verhaltensmuster des anderen Partners, der eben in eine sogenannte "Coabhängigkeit" getrieben wird. Nicht selten decken Menschen das Verhalten ihres süchtigen Lebensgefährten und versuchen, die Fehltritte, die im Zuge der Sucht begeht, zu bagatellisieren oder gar zu verleugnen. Eben dieses Verhalten verdeutlicht, wie die suchtbedingte Abhängigkeit auch zu einer Abhängigkeit des inderektbetroffenen Partners wird.

Der Begriff findet aber auch Anwendung auf andere Verhaltensmuster, die nicht im Zusammenhang mit pathologischem Alkohol- oder Drogenkonsum stehen.
 So werden auch Menschen als "coabhängig" bezeichnet, die ein großes Verlangen nach Kontrolle und Anerkennung verspüren und dieses um fast jeden Preis zu stillen versuchen. So wird der Partner schnell zur Marionette, der gehorsam zu sein hat und individuelle Bedürfnisse und Wünsche zurückstellen muss. Folgt der Partner nicht den Anweisungen des Partners, dann empfindet dieser es, als eine Form des persönlichen Scheiterns. Betroffene können keine Beziehung zu sich selbst aufbauen und sich selbst gar lieben lernen - noch viel weniger können sie es mit dem Partner.

Als Ursache für das starke Verlangen nach Kontrolle führen Psychologen nicht verarbeitete Kindheitserinnerungen an, die eine Wunde hinterlassen haben. 

Menschen, die in einer Abhängigkeit mit einem solchen Partner leben, nehmen häufig, die Ihnen zugewiesene Rolle ein, da es sonst Steitigkeiten mit dem Partner geben würde. Die Schuld für die Streitigkeiten suchen sie auch bei der eigenen Person und reden sich ein, dass die Beziehung sich bessern wird, wenn sie eben dieses Verhalten abstellen. Langfristig scheitert einen Großteil dieser Beziehungen, denn die "Coabhängigkeit" raubt beiden Seiten die Energie und lässt kaum wirkliche Nähe zu. 

Wichtig ist es natürlich, sich der Problematik erst einmal bewusst zu werden. Nicht jede kleine Streitgkeit oder Form von Kontrolle ist gleich eine Coabhängigkeit, die dramatisch enden wird. Zudem ist eine Diagnose nicht immer einfach, denn Betroffene können auch andere Seiten haben, die Menschen etwas Anderes glauben lassen. Sie können also auch mit einer "Schokoladenseite" rechnen, vor allem dann, wenn sie den Anweisungen des Partners folgen. Sie werden also konditioniert und damit williger Akteur des Machtausbaus. 

Scheitert diese Beziehung aufgrund der starken Reibungen nun eines Tages, liegt die Schuld klar beim "schwachen" Part der Beziehung, der sich der Kontrolle nicht gebeugt hat und seine Persönlichkeit nicht ausreichend verbiegen konnte. 

Sollten Sie in einer solchen Beziehungen gelebt haben oder jemanden kennen, der in einer solchen Abhängigkeit stand, werden Sie wissen, wovon unser Berater-Team hier spricht. Der Verlust des kontrollsüchtigen Partners kann trotzdem tief schmerzen und Betroffene verspüren das Verlangen, die Partnerschaft zu retten.

PDF Gratisreport: „Das Ex-Zurück Soforthilfepaket”

Ex-Zurück Soforthilfepaket

Das „Ex-Zurück Soforthilfepaket” ist eine 100% kostenlose Sammlung der besten Praxis-Tipps und Strategien, um den Ex-Partner zurück zu gewinnen. Das Love-Care Expertenteam geht dabei unter anderem auf die folgenden Punkte ein:

  • Wie groß sind Ihre Erfolgsaussichten?
  • Die Unterschiede von männlichen und weiblichen Denkweisen.
  • Welches die 5 größten Fehler sind, die Sie nicht begehen dürfen!
  • An welchen Faktoren Sie ab heute arbeiten müssen, um Ihre/n Ex-Partner zurück zu gewinnen. (Das Love-Care Dreieck)