Die Kontaktsperre: Ein Ex-Zurück Grundkonzept

Nur, wer mit einer klaren Ex-Zurück-Strategie vorgeht, hat auch eine realistische Aussicht darauf, seine/n Ex tatsächlich zurückzugewinnen. Deshalb möchten wir Ihnen an dieser Stelle eines der wichtigen psychologischen Grundkonzepte vorstellen, das in vielen Situationen die Aussicht auf Erfolg deutlich erhöhen kann: Die Kontaktsperre.

Wie der Name schon sagt, geht es bei der Kontaktsperre darum, den Kontakt zum Ex-Partner eine Zeit lang komplett einzustellen. Das klingt zunächst aber deutlich einfacher, als es in Wirklichkeit ist. In der Praxis gibt es viele Dinge zu berücksichtigen, der Teufel liegt, wie man so schön sagt, im Detail. Zentrale Fragen der Kontaktsperre sind:

  1. Wie leite ich eine Kontaktsperre richtig ein?
  2. Wie lange sollte eine Kontaktsperre dauern?
  3. Wie verhalte ich mich während der Kontaktsperre, wenn mich mein/e Ex von sich aus kontaktiert?
  4. Ist eine Kontaktsperre das richtige psychologische Mittel für meinen individuellen Fall?
  5. Wie erkenne ich, dass der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um die Kontaktsperre zu beenden?
  6. Wie nehme ich nach der Kontaktsperre wieder Kontakt mit meiner/m Ex auf?
  7. Wie stelle ich sicher, dass mein/e Ex mich während der Kontaktsperre nicht vergisst?
  8. Wie führe ich eine Kontaktsperre durch, wenn ich mit meiner/m Ex zusammenlebe oder -arbeite?

Vorweg möchten wir betonen, dass die Antworten auf diese Fragen von den individuellen Besonderheiten Ihrer Situation abhängen. Alle typischen Trennungssituationen behandeln wir deshalb auch in unserem Praxishandbuch, wo wir erklären, wie eine Ex-Zurück-Strategie je nach Trennungssituation angepasst werden muss.

Frage 1: Wie leite ich eine Kontaktsperre richtig ein?

Das Ziel einer Kontaktsperre ist, für einen gewissen Zeitraum keinen Kontakt mehr mit dem Ex-Partner zu haben. Dabei gilt: Umso schneller Sie keinen Kontakt mehr haben, umso besser. Prinzipiell gilt daher, den Kontakt sobald wie möglich ab dem Tag X komplett einzustellen.

Allerdings sollte der Kontaktabbruch nicht unfreundlich, beleidigt oder „zickig“ rüberkommen. Wenn Sie also z.B. mit Ihrem Ex-Partner vereinbart haben, dass er Morgen noch etwas bei Ihnen abholen kommt oder dass Sie noch Unterlagen schicken, dann sollten Sie das auch noch kurz tun, bevor Sie den Kontakt dann komplett abrechen.

Sie sollten aber nicht länger als maximal circa eine Woche brauchen, bis Sie den Kontaktabbruch vollständig eingeleitet haben.

Wichtig: Eine Kontaktsperre sollte außer in einigen, wenigen Ausnahmefällen nie angekündigt werden. Wenn Sie Ihrer/m Ex Bescheid sagen „Du, ich werde mich jetzt erst mal ein paar Wochen nicht mehr bei dir melden.“ machen Sie sämtlichen Überraschungseffekt zunichte. Lassen Sie Ihre/n Ex lieber grübeln, warum er bzw. sie auf einmal nichts mehr von Ihnen hört.

Frage 2: Wie lange sollte eine Kontaktsperre dauern?

Es gibt keine eindeutige Antwort, wie lange eine Kontaktsperre ganz genau dauern muss. Wie schon eingangs erwähnt, hängt die Dauer von Ihren fallspezifischen Besonderheiten ab. In der Regel ist ein Richtwert von 2-8 Wochen eine gute Vorgabe. In Spezialfällen kann aber auch eine längere Zeitspanne notwendig sein. Wichtig ist, dass Sie sich nicht von Ihren Emotionen, Ihrer Angst und Ihrem Liebeskummer dazu verleiten lassen, die Kontaktsperre frühzeitig, zu einem ungeeigneten Zeitpunkt, zu beenden.

Frage 3: Wie verhalte ich mich während der Kontaktsperre, wenn mich mein/e Ex von sich aus kontaktiert?

Das kommt ganz darauf an, wie, wann und mit welchen Intentionen Sie Ihr/e Ex kontaktiert.

Szenario 1:
Ihr Ex-Partner meldet sich nur aus einer Notwendigkeit heraus (weil er beispielsweise Unterlagen braucht, seine Sachen bei Ihnen abholen möchte, etc.)

Sie haben in diesem Fall zwei Möglichkeiten: Entweder Sie antworten gar nicht (wenn Ihr/e Ex sich per schriftlicher Nachricht gemeldet hat), oder aber Sie antworten und halten den Kontakt freundlich, aber kurz und distanziert.

Szenario 2:
Ihr Ex-Partner sagt unangekündigt „Hallo“ oder fragt, wie es Ihnen geht.

In diesem Fall sind die Intentionen Ihres Ex-Partners entscheidend: Hat er schon wieder ein ernstes, aufrichtiges Interesse an, möchte er nur freundlich sein oder hat irgendwelche anderen Gründe, die aber nichts mit Gefühlen für Sie zu tun haben, im Hinterkopf?

Wenn Ihr Ex in seiner Nachricht kein Interesse an Ihnen bekundet, dann müssen Sie sich überlegen, ob Sie überhaupt antworten. Wir können Ihnen an dieser Stelle leider keine Empfehlung geben, ob Sie antworten sollten oder nicht, weil das einmal mehr von individuellen Faktoren abhängt. Wenn Sie aber antworten, dann sollten Sie das mit einer Zeitverzögerung von mindestens ein paar Stunden, ruhig aber auch einem ganzen Tag, tun. Länger als ein Tag sollten Sie nicht verstreichen lassen, weil Ihr Verhalten dann eher zickig und unreif rüberkommt.

Sollten echte Gefühle für Sie hinter der Nachricht Ihres Ex-Partners stecken, so können Sie ruhig antworten, sollten ihn aber „zappeln“ lassen. Warten Sie auch hier ein wenig, bis Sie die Nachricht beantworten und seien Sie freundlich, ohne Erkennen zu lassen, dass auch Sie noch interessiert sind. Tun Sie im Zweifelsfall lieber etwas uninteressiert.

Szenario 3:
Sie laufen Ihrer/m Ex zufällig über den Weg (in der Stadt, auf einer Party, etc.).

Grüßen Sie in so einem Fall freundlich, ohne aber ein Gespräch zu suchen. Versuchen Sie, einfach weiterzugehen. Drehen Sie sich auf keinen Fall zu Ihrer/m Ex um und laufen Sie ihm nicht hinterher.

Falls Ihr/e Ex von sich aus das Gespräch sucht, so seien Sie freundlich, aber distanziert. Kommunizieren Sie, dass es Ihnen sehr gut geht und dass Sie Sie ein ausgefülltes Leben haben. Berühren Sie Ihre/n Ex nicht und beenden Sie das Gespräch ganz bewusst nach 1-2 Minuten. Sagen Sie nur „Tschüss“ ohne eine Umarmung. Sollte Ihr/e Ex die Umarmung oder einen Kuss auf die Wange von sich aus suchen, so stecken Sie möglichst wenige Emotionen in diese Geste und halten Sie die Dauer so kurz wie möglich.

Frage 4: Ist eine Kontaktsperre für meinen Fall das richtige psychologische Mittel?

Auch hier hängt einmal mehr alles von Ihrer Situation ab. Die Alternative zu einer Kontaktsperre ist die sog. Wechselkontaktstrategie. Bei einer Wechselkontaktstrategie reduzieren Sie den Kontakt nur. Auf einige kontaktfreie Tage folgen ein oder mehrere Tagen mit Kontakt.

Welche dieser beiden Strategien Sie befolgen sollten, ist leider komplett fallspezifisch: Hat Ihr/e ausdrücklich gewünscht, von Ihnen in Ruhe gelassen zu werden? Dann ist eine Kontaktsperre die richtige Strategie. Hat Ihr Ex-Partner in der Vergangenheit immer beklagt, dass Sie keine Zeit für ihn haben, nur am Arbeiten sind oder nur mit Ihren Freunden unterwegs sind? Dann würde eine Kontaktsperre Ihren Ex-Partner nur in seinen Argumenten bestätigen und eine Wechselkontaktsperre wäre die bessere Strategie.

Wir hoffen, Ihnen einen ersten Einblick in das psychologische Mittel der Kontaktsperre gegeben zu haben. Wie Sie bereits eingangs gelesen haben, gibt es noch viele weitere Fragen und wichtige Details im Zusammenhang mit der Kontaktsperre. All diese Fragen und welche Strategie für Ihren persönlichen Fall die beste Wahl ist erklären wir in unserem Ex-Zurück-Soforthilfepaket und im Ex-Zurück-Komplettpaket, wo wir auf alle typischen Trennungssituationen eingehen.

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